THE CHALLENGE OF CONTINUOUS LEARNING

Die Entscheidung einen technischen Studiengang zu absolvieren und in dem gewählten Beruf erfolgreich zu sein, macht eine positive Einstellung zur kontinuierlichen Weiterentwicklung unabdingbar.

Zusammenfassend bedeutend dies für mich:

Durch die Entscheidung innerhalb der Technikbranche, insbesondere der Software Engineering Branche zu arbeiten, haben wir Techniker uns dazu verpflichtet, ein Leben  lang zu lernen und uns weiterzubilden.

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Täglich werden neue Technologien entworfen, es wird versucht sie zu etablieren oder sie werden auch wieder verworfen. Trends werden gesetzt, Startups kreieren die neuesten Lösungen, die uns das tägliche Leben effizienter und smarter gestalten lassen sollen. Kein Artikel über Technologietrends kommt mehr ohne aktuelle Buzzwords wie die Digitalen Transformation, das IoT oder den Digital Twin aus.

Was bedeutet dies aber für die Software Entwicklung? Warum bringt eine bestimmte Lösung einen Vorteil; gibt es Alternativen? Was sind überhaupt die aktuellen Trends?

Bei der Softwareentwicklung befindet sich das WIE in einem ständigen Wandel. Was das sowohl für die Entwicklung von hochkomplexen Systemen als auch für bereits bestehende Systeme bedeuten kann, ist deutlich umfangreicher als die reine Verwendung von den oben genannten Buzzwords.

Bei der Konzeption und Weiterentwicklung von Systemen muss verstanden werden, warum Strukturen, Patterns, ein Design oder eine Architektur, ein Tool oder ein methodisches Vorgehen gewählt werden und welche Anwendungsfälle damit abgedeckt werden oder auch nicht.

Ebenfalls spielt es eine Rolle, welche Risiken beim Einsatz von neuen Werkzeugen, Frameworks oder gar Konzepten entstehen können. Als Beispiel sei hier der Aspekt von negativen Auswirkungen bezüglich Performance, Stabilität und weiteren Software Engineering Merkmalen auf bestehende Systeme genannt.

Hierbei das richtige Maß zu finden und dabei auszuwählen, was nur ein kurzlebiger Trend ist, welche Buzzwords bereits in vier Wochen ersetzt sein werden und bei welchen Trends es sich wirklich lohnt, Zeit in den Aufbau von entsprechender Expertise zu investieren, ist eine der größten Herausforderungen für uns Techniker.

 

Bilder: pixabay.com